Improvisation von Tanzmusik

Ohne Noten und jedesmal ein bisschen anders – eine Inhaltserweiterung für erfahrene Musiker/innen. Im 17. und 18. Jahrhundert war es üblich, einzelne Tänze oder sogar ganze Suiten zu improvisieren. Unerlässlich hierfür war die Beherrschung der Harmonie (die Grammatik der musikalischen Sprache) und das Verständnis des verschiedenen Tanzformen und ihrer rhythmischen Eigenheiten. Diese Technik ist besonders natürlich für Tasteninstrumente und andere Harmonieinstrumente (Lauten, Harfen), kann aber auch von Spielern von Melodieinstrumenten (Violinen, Flöten) ausgeübt werden. Anhand von Beispielen u. a. aus Friderich Erhardt Niedts Musicalischer Handleitung wird dieses Thema vertieft.